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die Work-Life-Balance? noch Aktuell...Teil 2

.... Dabei sei der individuelle Handlungsfreiraum oder die Zeitsouveränität nach wie vor das beste Mittel gegen Stress, " Die Tpyischen Infarkt-Kandidaten sitzen im mittleren  Management: Viel Verantwortung, aber kaum Entscheidungs- spielraum."Hinzu kommt, dass sich Beruf und Privatleben durch moderne Kommunikationstechnik weniger klar trennen lassen. Klar ist: je weiter sich die Arbeit durch die Digitalisierung von festen Kernzeiten oder dem klassischen Büroplatz löst, umso mehr verschiebt sich die Verantwortung für eine gesunde Balance zwischen Privatem und Beruflichem, vom Unternehmen zum Einzelnen. Jeder Mensch hat eine gewisse Eigenverantwortung. "Wenn ich schlau genug bin, dass ich einen anspruchsvollen Job habe, dann bin ich hoffentlich auch schlau genug, nicht das ganze Wochenende nach meinen Mails zu schauen". 

Was kommt als Nächstes?   

Arbeit und Leben als Gegensätze zu begreifen ist für die Wissensgesellschaft nur bedingt tauglich. Daran ändert auch eine Neuverpackung durch Begriffe wie " Work-Life-Integration" nur wenig. Moderne Arbeitskonzepte wie Scrum beruhen auf der Erkenntnis, dass es im Leben - ob beruflich, privat oder irgendwo dazwischen - unterschiedliche Phasen gibt, die ein unterschiedliches Tempo erfordern. Statt einer immergleichen Balance ist also vermutlich das Bild eines rhythmischen Wechsels aus Vollgas und Müßiggang viel treffender.

Außerdem teilt sich die Berufswelt immer stärker in zwei Lager: solche Menschen, die es sich leisten können, über Themen wie die Work-Life-Balance zu diskutieren, und solche, die sich eher über ihre Work-Work-Belance Gedanken machen, weil sie zwei oder drei schlecht bezahlte Jobs schultern müssen, um über die Runden zu kommen. 

Euer FeelGood Coach Wolfgang Klein

28.11.16 15:10, kommentieren

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die Work-Life-Balance? noch Aktuell...Teil 1

Work-Life-Balance bedeutet, verschiedene Lebenssphären miteinander in Einklang zu bringen.

Wer hat es erfunden?

Das Konzept wurde erstmals Ende der Siebzigerjahre in Großbritannien beschrieben, damals bezogen auf berufstätige Mütter. Auf beide Geschlechter wurde der Begriff ab 1986 in den USA angewand, diesmal im Zusammenhang mit immer längeren Arbeitszeiten. In Deutschland wurde der Begriff in den Neunzigerjahren populär.

Wo stehen wir jetzt?

Inzwichen ist der Work-Life-Balance zu einem diffusen Wellnessbegriff geworden,auf den sich auch der Betrtiebsrat mit dem Berater einigen kann: Sicher, die Work-Life-Balance muss stimmen, das ist klar.

In der Realität sieht es jedoch anders aus: Laut OECD gerät Deutschland seit 2004 immer mehr aus dem Gleichgewicht. Gefragt wurde unter anderem nach beruflichen Sorgen, die einen auch außehalb der Arbeitszeit beschäftigen oder nach dem Gefühl, die Arbeit fordere zu viel Kraft, um in der Freizeit Spaß zu haben.

"früher hatten viele Arbeiter irgendwann ein kaputtes Kreuz, heute sind psychische Belastungen für den Großteil der Fehlzeiten verantwortlich."

 

Euer FeelGood Coach 

Wolfgang Klein  

27.11.16 22:45, kommentieren